Cradle-to-Cradle-Produkte

Nussknacker aus Nussdorf: alle Teile können ausgetauscht, ersetzt, recycelt werden
Der Nussknacker aus Nussdorf als (sehr einfaches) Beispiel: alle Teile können ausgetauscht, ersetzt, recycelt werden

Cradle-to-Cradle*-Produkte statt Wegwerfprodukte:

Das Prinzip: Technische Bestandteile eines Produkts werden nicht mehr weggeworfen. Benötigt man das Gerät nicht mehr oder will auf ein anderes umsteigen, geht das Gerät an den Hersteller zurück, wo alle Komponenten als Rohstoffe weiterverwendet werden. Dies ist schon bei der Produktion der Geräte mitgeplant worden.

Bei komplizierteren Geräten, Maschinen oder Anlagen können leasing-ähnliche Modelle zu einer kontinuierlichen Nutzung führen, die pro Jahr oder Zeiteinheit bezahlt wird und die Geräte und damit Rohstoffe bestmöglich einsetzt. Kunden hätten konstant gut gewartete Geräte nach dem Stand der Technik im Einsatz, Produzenten könnten auch von langlebigen Geräte profitieren.

Rohstoffe werden wiederverwendet

Das wurde bereits bei der Konstruktion und beim Design des Produktes mitbedacht. Alle Rohstoffe werden wiederverwendet, sie zirkulieren in geschlossenen Kreisläufen, analog wie jene in der Natur. Die Sensation: Produkte, die länger halten, sind auf einmal (!) wieder profitabel für die Hersteller.

*Das Buch

Bei der Produktion führt das Cradle-to-Cradle-Prinzip, das Michael Braungart und William McDonough in „Cradle to Cradle, Einfach intelligent produzieren“ beschreiben, sofort(!) zu einer Verbesserung der Umweltsituation, die in unserem Wirtschaftssystem umsetzbar ist.

Produkte – nachhaltig, auf dem letzten Stand, wahlweise langlebig

Konsumentinnen und Konsumenten haben stets Geräte auf der Höhe der Zeit, oder langlebige, die ihren Dienst klaglos tun, so lange wie sie wollen.

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