Vielfalt einer Blumenwiese

Worum geht es bei „Ideenamt 2.0“?

 

Es geht um Ideen, um Vielfalt und um diese zentrale Frage:

 

Ist es möglich, das bewährte Modell „Ideen-Management – Betriebliches Vorschlagswesen“ auf die Allgemeinheit, auf die Öffentliche Wirtschaft zu übertragen?

 

Konkret:

Jemand hat eine Idee, die vielen Menschen nützen könnte, kann diese Idee aber nicht selbst umsetzen. Ist es möglich (wie in Betrieben seit bald 150 Jahren bewährt), dass diese Idee

  • gehört wird
  • registriert wird
  • im Erfolgsfall anerkannt und prämiert wird?

Ist das vorstellbar? Aus unserer Sicht: Ja.

 

Wir gehen davon aus, dass viele Menschen (auch wenn nur ein kleiner Teil der Bevölkerung) Ideen haben, die einen Fortschritt bedeuten, und da genügt schon der kleinste Fortschritt: alle großen Neuerungen wurden in kleinen Schritten entwickelt. Sogar aus Irrtümern und Versehen können Fortschritte erwachsen, das berühmteste Beispiel ist Penicillin. Ein fünfjähriges Kind sagte in einem Restaurant, die Messer sind zu stumpf für die Pizzas. Das Besteck wurde ausgetauscht. Alle Erwachsenen, die das objektive Problem auch hatten, alle mit weniger Kraft in den Händen – haben nichts gesagt.

 

Wir glauben, das die Suche nach Ideen zu einer Ressource für alle werden kann. Wenn alle etwas davon haben.

Davon haben: was denn?

Für eine Idee, die nicht schützbar ist und die man nicht selbst verwirklicht (also kein Risiko, Kapital, Anstrengung), kann es nur eine kleine Prämie geben. Mir (Rudolf Schwarz) erscheint als Größenordnung angemessen: einmal gut essen gehen, zu zweit – für eine gute Idee, die für viele relevant wurde. Für die Berechnung muss es ein fixes, allgemein gültiges Berechnungsmodell geben.

Probieren wir es aus! Zum Beispiel hier:

 

Keine Blumen mehr am Rande der Straßen - was ist da passiert?

Insekten, Vögel und andere Tiere ziehen sich zurück …

Im Bio-Paradies Österreich läuft offenbar auch (inmitten von so viel Gutem) da und dort etwas schief. Die Biotope, die man vor 20, 30 Jahren bewusst neu zwischen die Äcker gesetzt hat, wo sind sie geblieben? Warum sieht man kaum mehr Wiesen mit Blumen? Hier in Nussdorf/Wien kenne ich (Rudolf Schwarz) genau einen kleinen Bereich mit „Blumenwiese“ im öffentlichen Raum – jenen im Bild ganz oben. Straßenränder wie im Bild oben sehe ich in OÖ, NÖ und Wien. Ist das im ganzen Lande so?

Viele Gedanken dazu habe ich gehört auf Wegen durch Österreich. Welche Ideen könnten helfen, die Situation zu verbessern? In Kürze mehr dazu.

 

Und wir freuen uns immer über Ideen …

Es gibt so viele konstruktive Bewegungen, Initiativen, private Aktionen. Anschließend zwei schon bewährte, große, sehr spannende Beispiele – Zukunft, beim Wachsen beobachtbar …

  • Energy-Races
  • Bürgerhaushalte

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