Zu seiner Lebenszeit ohne Unterstützung, 125 Jahre später: „Unser Erfinder“. Toll und traurig zugleich. Von Juliushansen, PD-Amtliches Werk, wikipedia.org/w/index.php?curid=1565019
Ich schlage das Thema „Erfinder“ oder „Erfinderin“ für ein Theaterstück vor.
Sie kennen ja beispielweise alle die Erfinderin Käthe Paulus. Die so viele Leben gerettet hat, durch ihre Erfindung, und dann noch durch ihre unermüdliche Arbeit! https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%A4the_Paulus
„Women is the N… of the World …“ beklagt ein Song von John Lennon and Yoko Ono. Für Erfinderinnen und Erfinder gilt das leider auch manchmal.
Das Thema „schreit danach“, auf der Bühne eines Theaters dargestellt zu werden. „Netto“, ohne Romantik.
Eine Musical-Premiere wird vielleicht nicht lange auf sich warten lassen, angesichts der Dramatik.
Gefühlsgehalt
Das Erfinder-Thema bietet einen Gefühlsgehalt, vergleichbar mit dem „Phantom der Oper“. Die Schicksale sind echt. An der Dramatik hat sich bis heute nur wenig geändert. Unglaubliche Schicksale, von lebenslang traurig bis Höhenflüge, eingebettet in die Weltgeschichte.
Neues Stück: ein Schicksal von heute auf der Bühne.
Historische Bezüge im Stück – jemand sagt etwa: „Das ist ja fast schon wie beim Meucci, der hat seine Geräte wegen seiner kranken Frau verkaufen müssen.“ Oder man sieht eine Szene aus einem „historischen Film“ – als Szene im Stück. Die Dramen (gelebte Plots) sind zahlreich vorhanden, aus aller Welt, sie ähneln einander, überall. Das Leben des Italieners Meucci könnte eine Inspirationsquelle für ein Drehbuch von heute sein. Globale Aspekte böten viele Möglichkeiten.
Muster: Armer Erfinder, arme Erfinderin gegen den Rest der Welt.
Zwei Beispiele geben einen Eindruck in Höhen und Tiefen:
Es gibt noch keine heilende Therapie für die Alzheimer-Krankheit.
Dabei kommt es zu Ablagerungen in den Blutgefäßen, die nicht mehr abtransportiert werden. Könnte es sein, dass das Betrachten komplexer, natürlicher, dreidimensionaler Strukturen – wie einer Baumkrone ohne Blätter – die beteiligten Hirn-Areale so gezielt aktiviert, dass sich die Ursachen von Alzheimer damit bekämpfen lassen? (Das ist eine Spekulation, basierend auf der Erfahrung mit Trainingseffekten. Wenn so komplexe Strukturen immer wieder in Bewegung betrachtet werden, MUSS das eine Auswirkung haben. )
Diese Idee entstand aus meiner Leidenschaft, die schönen, unendlichen Formen von Bäumen zu betrachten. Es ist faszinierend, wie genau sich die dreidimensionale Struktur erkennen lässt. Man erkennt, welche einzelnen Äste vorne und welche hinten sind. Ist es nicht erstaunlich, wie gut das selbst bei den vielen Ästen einer riesigen Baumkrone funktioniert?
Wie ist das möglich? Aus dem Bild beider Augen errechnet sich das räumliche Bild – und das auch in Bewegung! Das bedeutet eine hohe Rechenleistung in kurzer Zeit. Meines Wissens wird dieses Bild in einem weiten Bereich der Hirnrinde abgebildet und verarbeitet. Schon nach 15 Minuten beginnt man müde zu werden und verspürt den Wunsch aufzuhören. Dieses „Training“ ist anstrengend für die beteiligten Hirnregionen.
Ergeben sich hier Therapie-Möglichkeiten für die Alzeimer-Krankheit? Könnte es sein, dass das Betrachten dreidimensionaler Baumstrukturen (in Form geführter Gehstrecken oder via 3D-Brille) ein aktivierendes Training für das Hirn darstellt, mit dem sich die Ursachen von Alzheimer und Demenz günstig beeinflussen lassen? Dass man die betroffenen Areale aktivieren und möglicherweise sogar heilen kann, indem man ihnen (sehr) fordernde Aufgaben stellt, die mit erhöhter, natürlicher und angenehmer Aktivität einhergehen?
Es werden ja immer Aktivitäten und Spiele empfohlen, bei denen das Denkvermögen aktiviert wird. Wenn sich positive Effekte bei Baumstrukturen nachweisen lassen, wäre es vorstellbar, dass es weitere Sinnesreize gibt, die andere Hirnregionen intensiv stimulieren.
Linderung und Besserung wären vorstellbar Ein angenehmes und forderndes Training von Hirnarealen durch dreidimensionale Reize könnte möglicherweise Linderung und sogar Heilung bewirken. Die lebenslang vorhandene Fähigkeit des Hirns, sich gestellten Aufgaben anzupassen, in diese Aufgaben hineinzuwachsen, spricht dafür. Diese Lernfähigkeit bleibt auch in hohem Alter (verlangsamt) erhalten. Dann sollten sich – mit geeigneten Stimuli – auch Vorgänge anstoßen lassen, die aus bisher unbekannten Gründen „eingeschlafen“ sind.
3D-Videos von Baumkronen, betrachtet in Headsets, könnten zu therapeutischen Zwecken eingesetzt werden.
Im Gesundheitsmagazin in Ö1 vom 16. Oktober 2019, 16:40 Uhr, berichtete eine Therapeutin, dass eine demente Person bei der Betrachtung dreidimensionaler Aufnahmen einer Landschaft in einem Headset spontan drei Sätze sagte, was bei ihr schon lange nicht mehr vorgekommen war. Hatte der „schöne“ dreidimensionale Eindruck hier spontan (!) Areale aktiviert, die bereits wenig genutzt wurden?
Mich fasziniert auch der Gedanke, was die vielen Menschen in der Natur suchen, die sich jedes Wochenende dorthin auf den Weg machen. Ich vermute, dass (neben besserer Luft und viel Bewegung) auch die Formen der Natur eine Rolle spielen; dass diese Formen eine Art innerer Normalisierung herstellen, mit entspannender und stärkender Wirkung. So habe ich es immer wieder erlebt.
Das in großen Unternehmen seit über einem Jahrhundert bewährte Modell „Ideen-Management – Betriebliches Vorschlagswesen“ soll künftig auch für die Öffentliche Wirtschaft zur Verfügung stehen. Jede Bürgerin und jeder Bürger soll Ideen einbringen können, die der Volkswirtschaft nützen. Damit sollen jene Kenntnisse, die auf viele Menschen verteilt sind (siehe Kompetenz-Pyramide), zum Wohle aller genutzt werden können. Die angestrebten Wirkungen:
Verbesserungen in der Volkswirtschaft
Förderung von Innovation
Auszahlung einer Prämie nach fixem Rechenmodell
Freude der Menschen, deren Ideen Erfolg hatten.
Unser Ziel:
Ideenamt 2.01 (derzeit ehrenamtlich als Modell vom Gründungsverein betrieben) soll zur amtlichen Anlaufstelle werden, mit interaktiver Web-Präsenz, mit Service-Stellen in jedem Bundesland, betrieben (idealerweise) vom Österreichischen Patentamt. Wir glauben, dass die Suche nach Ideen zu einer wertvollen Ressource werden kann, wenn alle etwas davon haben.
Schrittweise Umstellung des Steuersystems auf den Energieverbrauch, zu etwa 50 Prozent.
Energie, die für das unmittelbare, persönliche Leben gebraucht wird (Heizung, Warmwasser), wird wenig (wie bisher) besteuert, Energie, die darüber hinausgeht, wird voll und für alle gleich, linear besteuert.
Aufkommensneutral
Diese Umstellung muss aufkommensneutral erfolgen: als „kleiner“ Verbraucher (Energie im Wohnraum, Verkehrsmittel inkl. Weg zum Arbeitsplatz) zahlt man nach der Umstellung gleich viel Steuer. Alle können die Steuerlast in der Folge durch Energiesparen mindern.
Anstoß zum Nachdenken
Wenn Millionen Steuerzahlerinnen und -zahler im eigenen Interesse überlegen, wird sich Einsparungspotential finden …
Anstoß für Innovation
Eine Welle neuer Geräte und Lösungen werden entwickelt werden. Mit „Mindestens so viel Freude und Lebensqualität, aber mit weniger Energieverbrauch.“
Anstoß für neue Arbeitsplätze
Neue Produkte mit mehr Nachhaltigkeit, oft gleichbedeutend mit mehr Arbeitsteiligkeit, generieren neue Arbeitsplätze.
Herausforderung für die Politik
Viele sehen Gefahren, es könnte zu höheren Einsparungen kommen als erwartet, etc. Doch – siehe nächster Absatz.
Best Practice … In Schweden wurde bereits 1991 eine CO2-Steuer eingeführt. Mit einem Maßnahmen-Mix wurde bereits eine wesentliche Senkung der CO2-Emmissionen erreicht.
Update 13.08.2019 Beate Meinl-Reisinger fordert namens der NEOS die Einführung einer CO2-Steuer, aufkommensneutral. Auch andere Parteien beginnen schön langsam, das Klima als Thema wahrzunehmen. (Wie die Grünen schon immer.)