Mäusegerste, Schliefhansl

Natürliche Antagonisten gesucht!

Von Götterbaum, Mäusegerste, Quaggamuschel, Eschenprachtkäfer und Afrikanischer Schweinepest und Tigermücke.

Bei Fischgeruch an den Händen kann man entweder zu scharfen Reinigungsmitteln greifen oder zu einem Saft, den man auch trinken kann: dem Saft einer Zitrone.

Schon seit Jahren, seit die Varroamilbe bekannt wurde, die heimische Honigbienen dezimiert, dachte ich, wir sollten nach Natürlichen Antagonisten suchen. Könnte es stimmen, dass es für jede natürliche Lebensform auch ein natürliches Gegenmittel gibt? Ein Beispiel:

Kann es einen Natürlichen Antagonisten gegen Mäusegerste geben?

Aktuell hat sich Mäusegerste im gesamten 19. Bezirk in Wien ausgebreitet. Es scheint keine Wiese mehr ohne diese Pflanze zu geben, die vor allem Hunden, aber auch Menschen (wenn als Juckpulver verabreicht) Schmerzen durch ihre Widerhaken bereiten kann. Sie bildet teppichartige Knäuel von verdorrtem Gras, und behindert andere Pflanzen massiv am Hochkommen. Ein biologisches Gegenmittel wäre ein Segen. Mein Vorschlag: Suchen wir gemeinsam danach!

Beim Götterbaum wurde die BOKU fündig.

Beim Götterbaum hat man in der BOKU genau das getan, was ich mir schon bei der Varroa-Milbe für die Bienen gewünscht habe: man hat abgestorbene Götterbäume gesucht, viele Proben verglichen und einen Pilz gefunden, der das bewirkt. Mittlerweile kann man diesen Pilz als biologisches Gegenmittel kaufen.

Quaggamuschel, Eschenprachtkäfer, Tigermücke

Diese Tiere sind bei uns eingewandert und verdrängen heimische Arten. Ein biologisches Gegenmittel wäre auch hier ein Segen. Ich glaube, die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass es zu JEDEM Tier ein Gegenmittel gibt. Mein Vorschlag: Suchen wir gemeinsam danach! Mit einer neuen Methode:

Crowd Innovation mit Feedback

In diesem Buch wird eine Vorgangsweise beschrieben, bei der alle Interessierten um ihre Erfahrungen gebeten werden. Alle Eingaben werden online registriert und bei der Eingabe mit Dank bestätigt. Alle Eingaben, die für den Fortgang der Forschung nützlich waren, mit einer (kleinen) Prämie belohnt. Führt eine Eingabe zu einem großen Durchbruch, gibt es eine entsprechende Sonderprämie.

Afrikanische Schweinepest (ASP)

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist eine hochansteckende Viruserkrankung bei Haus- und Wildschweinen, die für die betroffenen Tiere meist innerhalb weniger Tage tödlich ist. (Für den Menschen und andere Haustiere ist der Erreger völlig ungefährlich. Wäre hier schon ein Ansatzpunkt?) Aufgrund der hohen Umweltstabilität des Virus ist die Seuche extrem schwer zu bekämpfen. Vielleicht gibt es auch hier einen Zugang, der – wie beim Fisch mit der Zitrone – auf einem biologischen Prinzip beruht.

Ich finde, Ausprobieren ist geradezu eine Pflicht.

Denn bei Crowd Innovation mit Feedback fallen nur minimale Kosten an. Und wenn auf diese Art ein natürliches Gegenmittel gefunden werden kann, können Kosten in gewaltigem Maßstab dauerhaft vermieden werden.

Crowd Innovation mit Feedback, Rudolf Schwarz, Wien 2023

Fülle eines Blumenbeets als Symbol für einen Strauß von Ideen auf der Bühne

Und ein Musical … eine Erfinderin … ein Erfinder

Dieser Beitrag ist die Fortsetzung von: Erfinder:innen – ein „ganz großes“ Thema für die Bühne“

Ein Musical … eine Erfinderin … ein Erfinder

Phantasie, originelle Musik Einspielungen, Überraschendes von der Antike bis um 1900 die Post vollends abgeht, Mode (Tesla), Tonaufnahme, Strom, Flug, Fallschirm, endlos scrollend …

Eine überraschende Idee

Eine überraschende Idee gibt dem Ganzen Schub und Kraft. Ist das ein Gerücht oder wirklich so? Kann das sein? Wenn das wahr wird, was bedeutet das? Das Neue, im Theater wie im Musical, bringt sich ins Gespräch. Sollte es wirklich möglich sein, was ich da gehört habe? Das Thema steht frech im Licht, fordert heraus zu Witzigem, Originellem und Meinung.

Die Ungerechtigkeit, mitten im schönen Leben

Zwei Mittelpunkte: einer ist die Erfindung, die ist gelungen und macht allen Freude. Dann … Erfindungen werden nicht honoriert. An der traurigsten Stelle fällt der Satz: „Und wenn du deiner Zeit weiter voraus bist, hast du alle Kosten und als Einzige:r gar nichts davon. Ist meistens so.“ Der andere Mittelpunkt ist, frohen Mutes daherkommend, junge Menschen bauen sich ihr Leben auf, man fühlt mit ihnen … aber was ist das jetzt? Diese überraschende Entwicklung? Medienartikel überschlagen sich … Abgründe werden sichtbar, die einen wollen das Leben schöner machen, andere nur verdienen, andere ihre Ruhe, alle genießen …

In welch scheinbar großartiger Zeit wir leben! Welche Dinge uns selbstverständlich geworden sind! Und manches kann man jetzt vielleicht ändern, soll man es versuchen? Es ist auf einmal spannend – diesen Blick verdanken wir an dem Abend – dieser Erfinderin, oder diesem Erfinder im Stück.

Erfinder:innen – ein großes Thema für die Bühne

Von Rudolf Schwarz

Zu seiner Lebenszeit ohne Unterstützung, 125 Jahre später: „Unser Erfinder“. Toll und traurig zugleich.
Von Juliushansen, PD-Amtliches Werk, wikipedia.org/w/index.php?curid=1565019

Ich schlage das Thema „Erfinder“ oder „Erfinderin“ für ein Theaterstück vor.

Sie kennen ja beispielweise alle die Erfinderin Käthe Paulus. Die so viele Leben gerettet hat, durch ihre Erfindung, und dann noch durch ihre unermüdliche Arbeit! https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%A4the_Paulus

„Women is the N… of the World …“ beklagt ein Song von John Lennon and Yoko Ono. Für Erfinderinnen und Erfinder gilt das leider auch manchmal.

Das Thema „schreit danach“, auf der Bühne eines Theaters dargestellt zu werden. „Netto“, ohne Romantik.


Eine Musical-Premiere wird vielleicht nicht lange auf sich warten lassen, angesichts der Dramatik.

Gefühlsgehalt

Das Erfinder-Thema bietet einen Gefühlsgehalt, vergleichbar mit dem „Phantom der Oper“. Die Schicksale sind echt. An der Dramatik hat sich bis heute nur wenig geändert. Unglaubliche Schicksale, von lebenslang traurig bis Höhenflüge, eingebettet in die Weltgeschichte.

Neues Stück: ein Schicksal von heute auf der Bühne.

Historische Bezüge im Stück – jemand sagt etwa: „Das ist ja fast schon wie beim Meucci, der hat seine Geräte wegen seiner kranken Frau verkaufen müssen.“
Oder man sieht eine Szene aus einem „historischen Film“ – als Szene im Stück.
Die Dramen (gelebte Plots) sind zahlreich vorhanden, aus aller Welt, sie ähneln einander, überall. Das Leben des Italieners Meucci könnte eine Inspirationsquelle für ein Drehbuch von heute sein. Globale Aspekte böten viele Möglichkeiten.

Muster: Armer Erfinder, arme Erfinderin gegen den Rest der Welt.

Zwei Beispiele geben einen Eindruck in Höhen und Tiefen:


Joseph Ressel, Schiffschraube, gut zum Einstieg.
https://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Ressel


Antonio Meucchi und das Telefon (es gab viele Teil-Erfinder, er war einer der Hauptakteure)
https://de.wikipedia.org/wiki/Erfindung_des_Telefons

Und viele weitere, in aller Welt.